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Biokunststoffe
Neue Möglichkeiten mit Biokunststoffen

Neue Möglichkeiten mit Biokunststoffen

Wo können wir gemeinsam Projekte initiieren?

Biokunststoffe gewinnen in technischen Anwendungen immer mehr an Bedeutung. Dabei verfügen Biokunststoffe zum Teil über andere Eigenschaftsprofile, als kon­ventio­nellen Kunststoffe. Die große Vielfalt der Biokunststoffe bietet daher neue Möglich­keiten für den Einsatz in tech­nischen Anwendungen. Wir möchten Sie daher auffordern, mit uns darüber nachzudenken, wo Sie für Ihre Produkte Ansatz­punkte für den Einsatz von Biokunststoffen sehen.

 

Sie sind gefragt!

Wir beschäftigen und seit Langem intensiv mit Biokunststoffen. Auf unseren modernen Anlagen haben wir die Möglichkeit, für Sie auf Kundenwunsch Halbzeuge aus verschiedenen Biokunststoffen herzustellen. Dazu gehören beispielsweise:

  • PLA
  • Bio-PE
  • PA11
  • PA transparent
  • TPE-A
  • PA 4.10
  • TPE-E
  • PA 6.10
  • PLA
  • TPS
  • mineralgefülltes PLA

Wo können wir Ihre Anwendung verbessern?

Wo können wir ihre Anwendung mit Biokunststoffen­, die vollständig oder teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt oder biologisch abbaubar sind, gemeinsam weiterentwickeln oder verbessern? Nutzen Sie einfach das Kontaktformular unten auf der Seite und schreiben Sie uns.

 

Was bedeutet “Biokunststoffe”?

Eine im Markt gängige Einteilung von Biokunststoffen ist die nach der Art des Rohstoffes und der Frage, ob der Kunststoff biologisch abbaubar oder beständig ist. Basierend darauf gibt es vier Kategorien (siehe Schaubild).

 

Classification of bioplastics

  1. Beständig und biobasiert: Kunststoffe, die auf regenerativen Rohstoffen basieren, aber der Definition nach nicht biologisch abbaubar sind. Zum Beispiel: Bio-PE und biobasiertes PET.
  2. Biologisch abbaubar und biobasiert: Kunststoffe, die aus regenerativen Rohstoffen hergestellt werden und die Eigenschaft der biologischen Abbaubarkeit zeigen. Zum Beispiel: Cellulose, PLA, Stärke-Blend und Lignin-Blends.
  3. Biologisch abbaubar auf Basis petrochemischer Rohstoffe: Kunststoffe, die biologisch abgebaut werden können, aber aus fossilen Rohstoffen hergestellt wurden. Zum Beispiel: PBAT, PBS, PCL.
  4. Beständig auf Basis petrochemischer Rohstoffe: Diese Kategorie umfasst die traditionellen Kunststoffe. Zum Beispiel: PE, PP, ABS.

Wie ist „Abbaubarkeit“ definiert?

Als abbaubar werden dabei Kunststoffe bezeichnet, wenn sie sich nach einer festgeschriebenen Zeit unter definierten Temperatur-, Sauerstoff und Feuchtebedingungen in der Anwesenheit von Mikroorganismen oder Pilzen zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse abbauen.

 

Regenerative Rohstoffe:

Wichtige regenerative Rohstoffe, die für die Herstellung von Biokunststoffen in Frage kommen, sind dabei beispielsweise:

  • Stärke bzw. Zucker
    als Ausgangsstoff für:
    • Milchsäuren: Es erfolgt eine Umwand­lung von Zucker oder Stärke mit Hilfe von Milchsäure­bakterien.
      • Biokunststoff: PLA (Polylactide)
    • Fettsäuren: Diese werden durch Fermentation von zucker- oder stärke­haltigen Produkten aus den Zellen von Mikroorganismen gewonnen.
    • Biokunststoffe: PHA (Polyhydroxy­al­ka­no­ate), z. B. PHB (Polyhydroxy­buten­säure)
  • Cellulose: Kunststoffe auf Cellulosebasis werden aus Pflanzen­material durch Veresterung, bei­spiels­weise mit Essig­säure, hergestellt.
    • Biokunststoff: u. a. Celluloseacetat. Wird auch als Füllstoff eingesetzt z.B. WPC (Wood Polymer Composite)
  • Pflanzenöle wie Rizinusöl:
    Relevant ist die im Rizinusöl ent­hal­tene Rizinol­säure. Das Öl wird zunächst raffiniert und an­schlie­ßend in die gewünschten Monomere zur Polyamid­herstellung umgewandelt.
    • Biokunststoff: PA 6.10, PA 11
 
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